Cthulhu im Gaslicht – What the Victorians did for us

Für die Feiertage gibt es schon jetzt eine geballte Ladung an BBC Dokumentationen über das viktorianische Zeitalter. Jede Folge beschäftigt sich mit einem anderen Aspekt des viktorianischen Lebens, dass bis heute nachgewirkt. Von Fußballregeln, Freizeitgestaltungen, der Erfindung des Spotlights (sehr hell, aber auch sehr entzündlich) bis hin zur Erfindung des Aspirins wird einiges abgedeckt, was für uns heute als selbstverständlich gilt.

Jede Episode ist ca. 25 Minuten lang und auf Youtube in drei Teilen verfügbar. Enthusiastisch präsentiert Adam Hart-Davis, der mich an einen britischen Peter Lustig erinnert, Fakten aus dm viktorianischen Leben. Eine sehr schöne Dokumentation, also riskiert unbedingt einen Blick. Für Gaslicht Freunde sei vor allem auf die Episode Playing God hingewiesen, mit einem schlichtweg GENIALEN Szenarioaufhänger –> Adam Crosse.

Ich hoffe damit übersteht ihr die Ostertage :-]

PS – Das Format gibt es auch mit den Tudors (die hab ich mir für meine Feiertagsschichten aufgehoben):

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Magie ist keine Zauberei

Begleitend zur aktuellen Ausgabe der Cthuloiden Welten gibt es bereits ein Farbhandout, den Text „Die schwarze Spinne“ und Material zur Regelüberarbeitung (siehe Cthulhu-Forum). Aber wir haben auch noch etwas Zusatzmaterial zu dem Artikel Magie ist keine Zauberei:

Hier hätten wir beispielsweise einen Zaubertrick mit Houdins Orangenbaum aus dem Film Der Illusionist:

Der echte Trick war nicht ganz so beeindruckend (schließlich ist die Realität kein CGI veredelter Film), aber dennoch erstaunlich. Leider kann man das Video nicht einbetten, aber schaut es euch unbedingt hier an.

Und es gibt noch mehr Material zu Houdin:

Ein Blick hinter die Kulissen verschiedener Automaten gewährt uns das CabaretMechTheatre in einem speziellen Youtube-Channel. Hier erfahren wir auch das Geheimnis hinter dem Orangenbaum:

Hier der Trailer zu einer französischen Dokumentation über die Automaten von Jaquet-Droz. Man sieht unter anderem die Klavierspielerin und den Schreiber, samt dessen Innenleben:

Klingt nach einer tollen Dokumentation, ich hätte doch besser im Französischunterricht aufpassen sollen ;-]

Aktuelle Bühnenmagie-Shows gibt es natürlich auch. Unter anderem sind das Duo Penn & Teller recht bekannt und sie erklären auch ihre Tricks oder geben bekannten Darbietungen einen neuen Aspekt. Als Beispiel hier mal ein kleiner Zigarettentrick:

Es gibt noch viele andere Penn & Teller Tricks bei Youtube (unter anderem auch der gefährliche Kugeltrick), einfach mal suchen ;-]

Nun ein kleines Kunststück aus dem Salon Hofzinser. Ein Kartenkunststück:

Und der letzte Film für heute: Ein Clip mit dem großen Howard Thurston, der gemeinsam mit Harry Kellar (übrigens ganz lustig: Schaut mal im Band Festival Obscure auf S. 36) Millionen Menschen auf der ganzen Welt verzauberte: Howard Thurston – Master Magician. Auch diese Video kann man nicht einbetten, aber schaut einfach mal bei Youtube vorbei.

Aber, wir sind noch nicht am Ende! Denn, es gibt noch eine großartige Sammlung auf Flickr mit alten Varieté-Postern (via nerdcore.de) und den Hinweis auf ein Buch für alle Freunde der Magie mit dem großen Geldbeutel: Magic Book 1400s – 1950s.

Kurzbeschreibung
Seit Jahrtausenden sind die Menschen von der Zauberei fasziniert, seit Jahrtausenden lehrt die Zauberei sie das Fürchten und Lachen, das Zittern und Staunen. Schon immer verkörperten die einst als Häretiker und Hexenmeister verfolgten Zauberer die Verbindung zu einer Parallelwelt, in der praktisch nichts unmöglich war – ob sie nun Geister beschworen, Gedanken lasen oder mit Taschenspielertricks die Gesetze der Natur auf den Kopf stellten. Als Science-Fiction, Virtuelle Realität, Computerspiele und das Internet noch in ferner Zukunft lagen, gab es keine wirkmächtigereFantasiewelt als die der Zauberkunst. Und noch heute wissen ihre Vertreter – die eigentlichen Erfinder der special effects – ihr Publikum immer wieder aufs Neue zu verblüffen und das Unmögliche möglich zu machen.

Über den Autor
TASCHEN editor Noel Daniel’s most recent book is Circus 1870-1950 (2008). After graduating from Princeton University, she studied in Berlin on a Fulbright Scholarship. She received a master’s in London and was the director of a photography art gallery before becoming a book editor. She lives in Los Angeles. Mike Caveney is a writer, publisher, collector, and professional magician who has published over 50 books on magic history. He has also written the biographies Carter the Great (1995) and Kellar’s Wonders (2003). Caveney has performed in more than 20 countries and appeared on the NBC series World’s Greatest Magic. He has been an avid collector and performer for more than three decades. Jim Steinmeyer is the author of many books on magic history and practice, including Los Angeles Times bestseller Hiding the Elephant (2004) and The Glorious Deception (2006). He has created deceptions featured by leading magicians such as Doug Henning, David Copperfield, and Siegfried and Roy, and critically acclaimed illusions for the Broadway hits Mary Poppins, Beauty and the Beast, and Into the Woods. Ricky Jay is considered one of the world’s great sleight-of-hand artists. He is also distinguished as an actor, historian, and best-selling author. His Learned Pigs & Fireproof Women and Jay’s Journal of Anomalies were both named New York Times „Notable Books of the Year,“ and he defined the terms of his art for the Cambridge Guide to American Theatre and the Encyclopedia Britannica.

Es klingt unglaublich interessant, aber es kostet 150 Euro… Vielleicht zu Weihnachten… Warum sind gute Sachen eigentlich immer so teuer?!

Kurzfilm – The Silver Key

Ein Kurzfilm über die gleichnamige Kurzgeschichte von H.P. Lovecraft:

Having regained the key to the gate of dreams, a lonely Randolph Carter(Conor Timmis) leaves behind the prosiness of the waking world forever and crosses into the realm of dreams. Based on the classic H.P. Lovecraft story „The Silver Key“. Directed and produced by Conor Timmis and Gary Fierro.

The Last Lovecraft

The relic must be delivered to a descendant of H.P. Lovecraft.
– The Last Lovecraft: The Relic of Cthulhu

Da hat der Weltenschieber uns einen schönen Linktipp zukommen lassen. Vielen Dank dafür! :-]

Was soll ich noch großartig über Last Lovecraft erzählen, schaut mal beim Weltenschieber rein, er hat eine vorzügliche Zusammenfassung geschrieben und viele Links untergebracht. Hier ist auf alle Fälle der Trailer und der Pressetext des Films:

Jeff, a down on his luck office worker finds out he is the last living relative of horror novelist H.P. Lovecraft. What he doesn’t know is that Lovecraft’s monsters are real and will soon threaten the very existence of mankind. Jeff and his best friend Charlie are forced to embark on a perilous adventure and they enlist the help of high school acquaintance, Paul, a self proclaimed Lovecraft specialist. Together the three unlikely heroes must protect an alien relic and prevent the release of an acient evil, known as Cthulhu.

Sieht nach einem netten Film für alle Lovecraft-Fans da draußen aus. Vielleicht eine Art Gamers für Kultisten? ;-]