Cthulhu Insanity Kerzen


Your Call of Cthulhu role playing game has just become an even more fun and immersive experience, with the brand new insanity marker that ‘bleeds’ as you go insane!

Instead of using the traditional pen and paper, these investigator candles can be used as an atmospheric and fun way of tracking a playable character’s current sanity level. As the game progresses and a character succumbs to their insanity, the candle’s brain will literally melt and leak through the face.

As the character goes even more insane a star constellation will be revealed from the candle. When these laser cut metal cyphers are lined up with the included insanity cards, they will provide either a game altering boon or bane for the playable character.

Not only that, but you get to keep the metal cypher afterwards as a souvenir of a memorable game, by using them as a keychain or pendant.

Bezugsquelle: http://www.torchlightcandles.com/product/call-of-cthulhu-insanity-candles

Aufgezeichnet – Das Monster-Kolloquium

Vor einiger Zeit fand an der Ruhruni Bochum ein Kolloquium zum Thema Monster statt. Dabei gab es auch einen Vortrag von Daniel-Pascal Zorn zum Thema Lovecraft: Call of Cthulhu – Monster und Wahnsinn bei Lovecraft. Leider war es mir nicht möglich die Veranstaltung anzuschauen, aber mein Podcast-Partner Patrick war vorort und er hatte seine Kamera dabei! Stolz können wir nun also eine Aufzeichnung des Vortrages präsentieren (allerdings ohne Bild, denn das war wohl nicht allzu spannend, meinte Patrick), die jeden Lovecraft-Fan interessieren dürfte.

Dreht eure Boxen allerdings ruhig etwas lauter und ignoriert das Gehuste aus dem Publikum. Ansonsten ist es aber eine tolle Aufnahme geworden und ich danke ganz herzlich Patrick, der diese Aufnahme erst möglich gemacht hat. Auch dem Referenten Daniel-Pacal Zorn sei gedankt, der einer Aufnahme seines Vortrages zustimmte. Und nun viel Vergnügen mit Lovecraft und den Monstern!

Übrigens: Der Vortrag dauert ca. 25 Minuten (er startet etwas abrupt, aber es wurde nichts wichtiges verpasst) und dann gibt es eine Diskussion über Lovecraft und seine Kurzgeschichten.

http://www.archive.org/flow/flowplayer.commercial-3.0.5.swf

Uni Bochum – Das Monster-Kolloquium

Für alle Studenten der Ruhr-Uni Bochum (und ich denke auch für alle Interessierten) gibt es ab Freitag ein Kolloquium zum Thema Monster. Das allein kann ja schon ganz interessant sein, aber schauen wir doch mal auf den Samstag:

11.15–12.00 (10) Daniel-Pascal Zorn: Call of Cthulhu: Monster und Wahnsinn bei Lovecraft

Und hier der ganze Veranstaltungsplan, mit weiteren Highlights:

Kolloquium „Monster“

3. und 4. Juli 2009
im Euro-Eck der Ruhr-Universität

Freitag, 3. Juli

10.00–10.15 Monika Schmitz-Emans: Begrüßung und Einführung

10.15–11.00 (1) Kurt Röttgers

11.15–12.00 (2) Heiko Stullich: Tyrannenmonster und die Grenzen der
Souveränität im barocken Trauerspiel

12.00–12.45 (3) Rainer Adolphi: »… nichts ungeheurer als der Mensch«. Über
den Abgrund das klassizistischen Menschenbildes und die Rolle der Kunst

Mittagspause

14.00–14.45 (4) Martina Döscher: Monströse Weiblichkeit: Medusas Verweigerung
der Empathie

14.45–15.30 (5) Solvejg Nitzke/Mark Schmitt: Monströse Blicke

Pause

16.00–16.45 (6) Christiane Dahms: Menschen oder Monster:
Verbrecherphysiognomien

16.45–17.30 (7) Peter Brandes: Ethik der Monstranz bei Poe und Lynch

17.45–18.30 (8) Rasmus Overthun: Subjekt-Monster

Samstag, 4. Juli

10.15–11.00 (9) Verena Siebert: Monster und Monströsität in der fantastischen
Jugendliteratur der Gegenwart

11.15–12.00 (10) Daniel-Pascal Zorn: Call of Cthulhu: Monster und Wahnsinn bei Lovecraft

12.00–12.45 (11) Steffen Dietzsch: Der Weimahr. Füsslis Hermeneutik der
deutschen Seelenlandschaft

Mittagspause

14.30–15.30 (12) Sarah Kwekkeboom/Angela Schröder: Monster im Mittelalter

15.30–16.15 (13) Kai Fischer: Monsterromane — Romanmonster.
Zur Gattungspoetik des Romans

Pause

16.30–17.15 (14) Hans-Joachim Backe: Post-Koloniale Monstrosität? Schiffbruch und Verlust der Menschlichkeit in „Arthur Gordon Pym“ und „Life of Pi“

17.15–18.00 (15) Monika Schmitz-Emans: W.G. Sebalds Monster

Veranstalter:
Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans (Bochum)
Prof. Dr. Kurt Röttgers (Hagen)

Wie gern hätte ich mir das angeschaut! Ich ärgere mich schwarz über meinen Schichtplan… Ich muss den ganzen Samstag arbeiten, keine Chance mal kurz nach Bochum zu fahren 😦 Aber vielleicht schafft es ja jemand von euch. Ich kenne den Referenten leider nicht und würde wirklich gerne hören, was er über Lovecraft zu sagen hat.

Die Arkham Akten – Der Fall Julia-Anne Kendall

Die Arkham Akten

Patient: Julia-Anne Kendall
Betreuender Arzt: Dr. Benjamin Raft
Fallnummer: JAK-158/DF9

Julia-Anne Waisenhausfoto

Fallbeschreibung:
Ich nutze diesen Raum für einen persönlichen Kommentar zu diesem außergewöhnlichen Fall. Ich kann bezeugen, dass nichts hiervon in irgendeiner Weise erfunden oder übertrieben dargestellt ist, es ist die reine Wahrheit. Ich bin der praktizierende Arzt für die 8 jährige Julia-Anne Kendall, die im Herbst des Jahres 1928 vom St. John Waisenhaus zu uns gebracht wurde. Es ist durchaus ungewöhnlich ein achtjähriges Kind in einem Sanatorium unterzubringen, doch sie müssen verstehen, dass der Fall wirklich sehr ernst war, wie sie aus der beiliegenden Akte ja entnehmen können. Wir richteten für das Mädchen einen eigenen Raum ganz in der Nähe des Schwesterzimmers ein und bemühten uns ein möglichst kindgerechtes Umfeld zu schaffen. Julia-Anne schien in den ersten Wochen nur wenig auffällig zu sein. Sie liebte es, sich kreativ zu äußern und legte dabei ein erstaunliches Talent an den Tag Bilder und neuerdings auch Skulpturen zu gestalten, die im rechten Licht betrachtet nicht nur außergewöhnlich kunstfertig, sondern auch zu einem gewissen Teil Angst einflössend waren. Ich war mir nicht klar, welche Dämonen dieses Kind zu diesem Zeitpunkt quälten, doch ich sollte es bald erfahren. Es war Anfang November als Julia-Anne die Maske vollendete. Es war ein schreckliches Ding und erinnerte an eine Gasmaske mit mehr als einem Schlauch und eine Schwester erschrak fürchterlich, als sie Julia-Anne zum ersten Mal mit dem Ding auf dem Kopf in der Zelle sah. Doch die Schwester war nicht die einzige die sich vor dem Ding fürchtete. Wir hatten Patienten die steif und fest behaupteten nachts von dieser Maske geträumt zu haben und das sich ihre Schläuche an den Köpfen fest sogen und fürchterliche Schmerzen verbreiteten. Pete Fredricks gehörte dazu, ein trunksüchtiger Ire, den ständige Halluzinationen plagten. Er war der festen Meinung, dass sich die Maske durch die Wände Zugang zu seiner Zelle verschaffen würde. Ich erhöhte daraufhin die Medikamentation und schob diese Geschichten beiseite, wie es jeder gute Arzt gemacht hätte. Ich versuchte jedoch Julia-Anne nach dieser Maske auszufragen, doch das Mädchen schien gar nicht zu wissen wovon ich sprach. Sie behauptete die Maske nicht gefertigt zu haben und das sie so etwas auch noch nie gesehen hätte. Ich beschloss daraufhin die Maske an mich zu nehmen und das Mädchen schien einverstanden zu sein, auch wenn ich meinte einen böswilligen Blick in ihren Augen gesehen zu haben, als ich die Tür hinter ihr schloss. Die Maske, aus Pappmaché gefertigt und für Kinderhände wirklich mit ausgefallnen Ziselierungen und Details bedacht, verbreitete, das gebe ich ganz offen zu, auch in mir ein unbehagliches Gefühl. Ich schob diese Gedanken jedoch beiseite und legte das Ding in eine Schublade und kümmerte mich um Julia-Annes Akte. Sie war schon immer kreativ veranlagt gewesen und vielleicht lag darin der Schlüssel für ihre Erkrankung und ich beschloss ihre Bilder und Plastiken genauer zu untersuchen. Ich muss darüber wohl eingeschlafen sein, denn als ich meine Augen wieder öffnete war es bereits dunkel. Ich beschloss die Arbeit für heute zu beenden und nach Hause zu fahren. Die Akten legte ich zu der Maske und… Die Maske war verschwunden. Ich hörte außerhalb meines Büros Schritte, der Dieb konnte nicht weit sein. Draußen war jedoch niemand, ich sah nur das Licht aus Julia-Annes Zelle scheinen. Sie saß dort im Schneidersitz auf den Boden und nuschelte etwas in sich hinein. Ihr Kopf von der Maske bedeckt. Ein Schrei ging durch den Korridor, es war eine der hinteren Zelle. Als ich ankam war es schon zu spät. Pete Fredricks war tot. Auf seinem Schädel fand ich große runde Löcher. Das Gehirn war verschwunden. Daraufhin verlangte ich die Verlegung von Julia Anne, da ich mich nicht in der Lage sah, sie weiterhin zu behandeln, doch sie wurde abgelehnt. Nun sitze ich hier in meinem Büro und es ist inzwischen der fünfte Tod den wir zu beklagen haben und ich frage mich: Ist das Wohl vieler, bedeutender als das Wohl eines einzelnen? Und was ist, wenn der Einzelne ein Kind ist…

Szenario

Die Arkham Akten – Der Fall John Doe

Die Arkham Akten

Patient: John Doe/Wuen Li-Ging
Betreuender Arzt: Dr. Clifford Samson
Fallnummer: JD-012/Q

Äußere Beschreibung:
Männlich, Alter in etwa 35 Jahre, asiatische Herkunft, Brillenträger, körperlich gesund, Name unbekannt in den Akten zu führen als John Doe, wie sich herausstellte mit richtigem Namen Wuen Li-Ging.

Besondere Merkmale:
Tätowierungen am ganzen Körper, vor allem im Bereich des Rückens, des Bauches und der Oberschenkel, Zeichen gehören zu einem mir unbekannten Alphabet.

Fallbeschreibung:
Wuen Li-Ging John Doe wurde von der örtlichen Polizei in Kingsport am Hafen aufgegriffen. Er machte einen verwirrten Eindruck und stammelte etwas in einer den Polizisten unbekannten Sprache. Aufgrund seiner asiatischen Herkunft, dachten die Beamten das es sich um Chinesisch oder dergleichen handelte, da der Mann jedoch einen völlig desorientierten Eindruck machte und zudem kein Wort Englisch sprach, wurde er auf die örtliche Wache mitgenommen. Zeitgleich kümmerte sich eine Streife darum am Hafen nachzufragen, ob der Mann irgendwo auf einem Schiff seinen Dienst getan hat, doch keiner der Kapitäne und Dockarbeiter kannte den Mann. Da sich sein Zustand auch nach einigen Stunden nicht besserte, verständigte man das Arkham Sanatorium und ich nahm mich des Unbekannten an. Er wurde um 16:40 schlafend eingeliefert. Da er sich in einem desolaten Zustand befand, ordnete ich ein Bad und eine Entlausung an, die von Pfleger Jackson durchgeführt wurde. Er berichtete später, dass der Patient erst bei der Entlausung die Augen aufschlug und wild zu schreien begann. Kurz nachdem John Doe ruhig gestellt wurde, verständigte mich Jackson. Als ich den Badbereich erreichte, zeigte Jackson nervös auf die zusammengesackte Gestalt am Boden. John Doe war über und über mit Tätowierungen bedeckt, doch Jackson schwor, dass sie vorher nicht da gewesen seien. Hier sei gesagt, dass Jacksons Akte (bis auf einige Kranketage) ausgezeichnet ist und ich seinem Wort Glauben schenkte. Da John Doe nicht bei Bewusstsein war, konnte ich einen genaueren Blick auf die Tätowierungen werfen, die einem Alphabet zugehörig waren, das mir noch nie untergekommen ist. Jackson brachte John Doe in seine Zelle und ich informierte die Universität Miskatonic. Drei Herren kamen, darunter auch Dr. Armitage, der Bibliothekar der Universität und wir untersuchten gemeinsam den Mann. Die Herren baten mich nach einer Weile sie und den Patienten allein zu lassen, ich folgte ihrem Wunsch und konnte die Zeit nutzen, meinen ausstehenden Bericht zu schreiben. Als die Wissenschaftler sich wieder bei mir meldeten, sagten sie, dass sie gerne mit John Doe sprechen würden, wenn er wieder zu sich kommen würde und ich bestätigte, dass ich sie sofort telefonisch informieren würde. Die Männer der Universität schienen beunruhigt und ich erinnere mich nun auch, dass einige unserer ärmsten Insassen eine doppelte Dosis an Beruhigungsmitteln benötigten um überhaupt etwas Schlaf zu finden. Am folgenden Tag, war John Doe ansprechbar, doch wie durch ein Wunder waren die Zeichen verschwunden!

Akten Ich telefonierte Dr. Armitage an und trotz der morgendlichen Vorlesungen und universitären Verpflichtungen, eilten alle Drei sofort zum Sanatorium. Derweil führte ich mit John Doe ein Gespräch auf Englisch und der Mann, dessen Name sich als Wuen Li-Ging entpuppte, berichtete das er keinerlei Erinnerungen habe, wie oder warum er hierher nach Arkham gekommen ist. Das Letzte an was er sich erinnerte war, dass sein Schiff, die Maria-Julia in einen Sturm geriet. Kurz darauf kamen auch schon die Herren Professoren und sie baten mich Mr. Wuen zu entlassen, doch ich konnte dieser Bitte nicht nachkommen. Offensichtlich litt der Mann an einem schweren Fall von Amnesie und Persönlichkeitsstörung und so sehr ich Dr. Armitages Meinung auch schätze, ich musste ihm eine Absage erteilen, denn das Wohl des Patienten steht über allem. Mr. Wuen willigte ein noch einige Tage zur Beobachtung zu bleiben, doch zu einer Untersuchung kam es nicht mehr. In der Nacht auf den nächsten Tag verschwand Mr. Wuen spurlos. Kein Zeichen eines Ausbruches war vorhanden und auch der Nachtwächter, der alte Giles Fernham hatte nichts Besonderes gesehen. Ich verständigte Dr. Armitage über diese Tatsache und dieser zeigte sich sehr besorgt, doch zugleich beruhigte er mich in freundschaftlicher Weise und versicherte mir seine Hilfe, sollte ich sie brauchen. Trotz einer groß angelegten Suche und eines Phantomzeichners, ist Mr. Wuen nicht gefunden worden und einer der seltsamsten Fälle unseres Sanatoriums wird niemals zum Abschluss gebracht werden. Ich frage mich noch immer was diesem Mann nur passiert sein mag und wo er jetzt ist.

Gez. Dr. Clifford Samson

Szenarioidee