Dezember Sale bei Cubicle 7

Wie Cubicle 7 heute bekannt gab, läuft ihre Cthulhu Lizenz zum Jahresende ab. Im gegenseitigen Einverständnis wurde beschlossen, diese nicht mehr zu verlängern. Ihr könnt euch also noch auf einen Weihnachtsausverkauf einstellen.

Cubicle 7’s Call of Cthulhu license expires at the end of the year and by mutual agreement with Chaosium it is not going to be renewed. There are no hard feelings on either side, and we are still on great terms – these things happen. Call of Cthulhu is Chaosium’s baby and we wish them all the best.

We’ve enjoyed working with Call of Cthulhu and Chaosium, but we’re also looking forward to the challenge of designing our own game systems for Cthulhu Britannica, World War Cthulhu and The Laundry. Putting together games that really showcase the themes of their setting is what we do best, after all! Keep an eye on the newsletter for more information in due course.

Stay tuned – we’ll be holding a sale on our Call of Cthulhu titles in December!

Advertisements

Das Tannerhill Haus

Derzeit spiele ich in 2 Runden Cthulhu. Während ich mich in meiner Hauptgruppe gerade durch die Königsdämmerung schlage, spiele ich in der 2. Gruppe eine lose Aneinanderreihung von Abenteuern. Wir kämpfen uns gerade durch das Tannerhill Haus, die Spuksektion aus dem 1. Teil der Bestie. Dies ist nun Teil 1 des Berichts.

Vor dem 15. Juli 1927 reagierten Edward Jeffries, ein halbwegs erfolgreicher Autor von Gruselromanen, Edwin Foster Spofort, Künstler und Jurastudent der Universität zu Yale und dort Mitglied der Skulls& Bones, sowie Floyd Dark, mit bürgerlichem Namen Floyd Daugherty und seines Zeichens erfolgreicher Bühnenzauberer, auf diese Anzeige:
http://www.pegasus.d…ungsanzeige.jpg
Publiziert sie in verschiedenen überregionalen Zeitungen auf Veranlassung von Herbert Whitefield, Auftragnehmer von Robert Carrington und Künstlermanager des Mediums Paul LeMond. In der schriftlichen Korrespondenz und in einem Telefongespräch zwischen Herbert und Floyd wurden Details der Veranstaltung nicht näher geschildert.

Während Edwin und Edward schon am 14. Juli am Vorabend nach New York gekommen sind – beide leben außerhalb der Stadt -, reist Floyd erst in den frühen Morgenstunden an. Denn die Wochenendurlauber und die Veranstalter der Reise würden am 15. Juli morgens um 07:00Uhr gemeinsam mit einem Reisebus nach Neu England reisen.
Am Busterminal stellen sich alle Figuren nach und nach vor – anwesend sind neben den drei Investigatoren sowie dem Manager, dem Auftraggeber und dem Medium außerdem die junge und nervöse Frau Cecilia Petersen sowie für die Verkostung beauftragt Frau Martha Brown. Cecilia weckt umgehend das Interesse insbesondere von Edward. Der Busfahrer Bud räumt das Gepäck in den hinteren Teil des Busses statt des Laderaums darunter ein.
Als alle nacheinander einsteigen, erscheint die Mutter von Paul LeMond und übergibt ihm in theatralischer Manier eine Decke sowie seine Lieblingskekse. Sichtlich peinlich berührt kann sich Paul jedoch von ihr lösen; und kaum sitzt er im Bus, verwickelt er Edward in ein Gespräch über Mütter, um dabei zu lernen, dass Edwards Mutter sich um die Familienangelegenheiten gekümmert hat, während typische Mutteraufgaben von Haushälterinnen wahrgenommen wurden. Es werden Kekse gegessen.

Die Fahrt mit dem Bus dauert den ganzen Tag über. Dabei werden im Verlauf des Tages mehrere Pausen eingelegt, um zum Beispiel etwas zu essen. Martha gelingt es, mit einfachen Mitteln gute und begehrte Sandwiches zuzubereiten.
Während der Fahrt tauschen sich Floyd und Edward intensiv aus – nicht zuletzt, weil Floyd Bücher von Edward kennt und Ideen daraus für seine Show übernommen hat. Während Floyd davon ausgeht, dass die Veranstaltung eine große Show ist, von der er sich das eine oder andere für seine Show abgucken möchte, geht Edward davon aus, dass wirklich Geister gesehen werden. In Gesprächen mit Herbert, Robert und Paul finden die Investigatoren heraus, dass sie das Carrington-Haus betreten werden, ohne dass es für ihre Ankunft vorbereitet sein wird. Robert hat das Gebäude geerbt und vor kurzem besucht. Dabei soll ihm der Geist seiner verstorbenen Schwester begegnet sein. Deshalb hat er sich an Paul gewandt, um ihren Geist zu beschwören; denn er will herausfinden, was passiert ist.
Robert erklärt weiterhin, dass er als Kleinkind mit seinem Vater das Haus verließ, nachdem seine Schwester dort verstarb – wie genau, das ist ihm nicht bekannt. Damals verließ ihn auch seine Mutter, die in einem Sanatorium versorgt wurde; während ihres Aufenthaltes verstarb sie allerdings. Seit damals, das war zum Jahrhundertwechsel, waren weder er noch sein Vater jemals in diesem Haus.
Herbert und Floyd kommen während einer Pause ins Gespräch. Dabei lässt Herbert durchblicken, dass er Geisterbeschwörungen selbst nur für eine Show halten würde; er bietet Floyd an, für ihn in Zukunft als Manager aufzutreten, um ihm exklusive Auftrittsmöglichkeiten einzuräumen – vielleicht sogar (!) eine Zusammenarbeit mit Paul LeMond.
Während der Fahrt beschreibt Herbert den Gästen, dass das Haus von Robert am Rande des Ortes Corbis Woods liegt – ein kleiner Weiler mit vielleicht 25 bis 30 Häusern. Das Haus von Robert befindet sich auf einem Hügel am Rande des Ortes und blickt auf das Dorf herab. Während der Ort etwa 1630 gegründet wurde, wurde das Haus erst 1680 errichtet; es sei aufgrund seiner Lage und Bauweise der Prototyp eines Spukhauses.
Zwischendurch erläutert Paul, wie Seancen funktionieren und was sich bei Geistbegegnungen ereignen kann. So erläutert er, dass Geister häufig durch starke Gefühle an einen Ort gebunden sind. Solche Gefühle können mit persönlichen Gegenständen zusammenhängen; deshalb empfiehlt er, bei Ankunft nach besonderen persönlichen Gegenständen von Jennifer Carrington – die Schwester von Robert – zu suchen, da Robert keine solchen Gegenstände hat. Robert meint sich vage zu erinnern, dass seine Schwester häufig mit einem Springteufel gespielt hätte.

Am Abend fährt der Bus durch Corbis Woods hindurch. Die Investigatoren erkennen umgehend, dass ihr Bus bei den Dorfbewohnern Verwunderung auslöst. Im Ort gibt es als einziges auffälliges Gebäude eine Kirche. An der Hauptstraße ist nur ein Geschäft – ein Krämerladen – zu sehen. Im Ort wird nicht gestoppt, sondern direkt in Richtung des Carrington-Haus weitergefahren. Kurz vor dem Haus muss der Bus aber wegen der Reifenpanne eines anderen Lkws anhalten. Der Holztransporter von Herrn Tom Riley blockiert die Straße. Die Unterbrechung wird von Edward genutzt, um ein Bild von Cecilia zu zeichnen, die sich sichtlich geschmeichelt fühlt. Edwin und Floyd gehen derweil voraus zum Haus.
Das Haus macht einen verlassenen Eindruck – die Fenster sind schmutzig, die Farben an der Fassade sind vom Wetter verblichen. Einzelne Bretter der Fassade haben sich über die Jahre gelöst. Das Gebäude hat über dem Erdgeschoss ein ausgebautes erstes Stockwerk und ein hoch aufragendes Satteldach mit zwei Schornsteinen. Die Veranda ragt über die volle Häuserbreite und ist etwa eineinhalb Meter tief. Die doppelflüglige Haustür ist verriegelt. Das Gras um das Haus herum ist hoch und wild gewachsen – ganz sicher war hier schon länger niemand.
Nachdem sie die ersten Eindrücke gesammelt haben, fährt der Bus mit den weiteren Reisenden vor. Paul erinnert die Besucher, beim Beziehen der Zimmer nach persönlichen Gegenständen zu suchen. Während Bud den Bus ausräumt, betritt Martha umgehend und beginnt damit, ein einfaches Abendmahl vorzubereiten. Dabei empfiehlt Paul, schon gleich im Anschluss daran den Geist von Jennifer zu rufen.

Alle Fahrtteilnehmer verschaffen sich einen ersten Eindruck des Hauses und beziehen die Zimmer. Edward setzt sich dabei besonders vorkommend um Cecilia. Floyd stellt fest, dass das einzige unmöblierte Zimmer ausgesprochen kalt ist; auch Edward und Edwin sind dabei und wundern sich darüber.
Nachdem die Investigatoren ihren Platz gefunden haben, begibt sich Edwin auf den Dachboden, weil er dort noch Spielzeug von Jennifer vermutet. Derweil durchsucht Floyd das alte Kinderzimmer. Auf dem Dachboden findet Edwin zahlreiche Kisten und Kartons, in denen Haushaltskram, Haushaltsbücher und Korrespondenz der Carringtons gelagert sind. Floyd findet in einer Kiste neben einem alten Teddybär, einer kaputten Puppe und diversem Spielzeug auch einen alten Springteufel. Diesen übergibt er Robert.

Das Abendmahl zeigt einmal mehr, wie gut Martha darin ist, mit wenig Zutaten ein schmackhaftes Essen zuzubereiten. Danach gehen alle Besucher dazu über, den Geist von Jennifer zu rufen.
Dazu wählen sie das Speisezimmer und sitzen dort im Kreis. Sie fassen sich an den Händen, wobei Paul von Robert und Herbert zu seinen Seiten an der Schulter gefasst wird, während er den Springteufel von Jennifer in der Hand hält. Er intoniert die Seance und bittet den Geist von Jennifer, ihm und der Gesellschaft zu begegnen. Er stellt sich vor und bittet sie ein ums andere Mal, während er zwischen drin mit kaum verständlicher Stimme irgendwelche Formeln spricht. Dabei kurbelt er langsam an dem Springteufel.
Plötzlich wirft er seinen Kopf nach hinten, und seine Hände und sein Körper verkrampfen. Als sich seine Augen öffnen, sind die Augen nach innen gerollt. Er räkelt sich mehrfach, als plötzlich eine kindliche Stimme spricht – die Stimme eines kleinen Mädchens, die Robert direkt anspricht. Sie erzählt davon, dass es ihr Leid tue, ihn verlassen zu haben. Aber sie sei nicht allein, sondern ihr Freund sei bei ihr.
Plötzlich hören zunächst nur Edward und Jennifer Schritte im Zimmer über der Gesellschaft. Als die Schritte die Treppe zum Erdgeschoss erreichen, wird Jennifer panischer. Sie spricht von „Ihr“, weshalb Jennifer weg müsse und freigelassen werden müsse. Aber Paul lässt sie nicht los. Dann rappelt es an der Tür von der Diele zum Speisezimmer. Die Türklinke bewegt sich heftig hin und her. In dem Durchgang zur Küche taucht Martha auf, die völlig irritiert über die Ereignisse ist und wie angewurzelt stehenbleibt.

Dann bricht Paul kurz zusammen und atmet schwer. Floyd springt auf und eilt zur rappelnden Tür. Als er sie öffnet, schlägt ihm eine Kälte entgegen. Er sieht vor sich die schemenhafte Gestalt einer Frau, die in die Kleider einer Puritanerin des ausgehenden 17. Jahrhunderts gekleidet ist. Sie erzählt ihm, dass sie, Kathrine, hier ist, um den Sohn Satans unter Kontrolle zu halten. Sie brauche seine Hilfe und bittet ihn, ihr zu folgen.
Als auch die anderen Investigatoren sich an der Tür versammeln, sehen sie den Geist nicht. Floyd versucht zu erklären, was er sieht und was ihm widerfahren ist, aber Edward und Edwin glauben ihm nicht. Auch Paul, Herbert und Robert kommen dazu, während Cecilia den Schock des Erlebten noch verarbeitet.
Alle laufen in das erste Stockwerk und dort in das kalte Zimmer. Dort haben sich auf den Fenstern millimeterdick Eisblumen gebildet. Alle Flächen sind mit einer dicken Rauhreifschicht überzogen. Und von der Decke ziehen sich wie Eiszapfen lange Eisfäden an den Wänden herab. Die Kälte ist beißend und nimmt der Gesellschaft den Atem. Es entsteht eine kurze heftige Diskussion ob hier mit besonderen technischen Mitteln eine Zaubershow veranstaltet wird. Edward äußert, dass Floyd offenbar von Herbert und Paul engagiert worden sind, um dieses Abenteuer zu verstärken – was Edward auch großartig findet, weil er für seine $50,- viel geboten bekommt. Herbert protestiert, während Paul erklärt, dass umgehend in diesem Raum eine Seance gemacht werden müsste, um auch den Geist der Frau zu rufen.

Die Gesellschaft wiederholt nun die Seance in diesem Raum. Und tatsächlich gelingt es Paul, Kathrine durch seinen Mund sprechen zu lassen – aber wenn sie spricht, dann redet sie mit den Mündern von Paul und Floyd. Dabei hat Floyd den Eindruck, dass er irgendwie wie ausgeschlossen in seinem Körper steckt.
Kathrine erklärt, sie wäre die Frau von Quentin Tannerhill; sie waren kinderlos. Deshalb entschied Quentin, den Sohn der Hexe Marion Lee aufzunehmen, als Marion als Hexe Gottes Willen zu spüren bekam. Doch der Sohn Luther war der Sohn des Teufels. Und es war nötig, ihn zu züchtigen und unter Kontrolle zu halten – ultimativ dadurch, ihn nach dem Willen Gottes aus der heiligen Schrift zu töten, obwohl dies dem Gebot, man solle nicht töten, zuwider lief. Nun sei es ihre Aufgabe, alles dafür zu tun, um den Sohn des Teufels an diesem Ort zu binden.
Als sie gefragt wird, was die Investigatoren unternehmen könnten, versucht auch Floyd, durch diese unsichtbare Wand hindurch zu dringen. Dabei verliert er das Bewusstsein, und der Kreis der Seance wird durchbrochen. Der Kontakt zu Kathrine reißt ab.

Wenige Minuten später kommt Floyd langsam zu sich. Die Investigatoren überlegen, was sie unternehmen können. Sie glauben noch immer, dass das eine große Show sei, die von Herbert, Paul und Floyd veranstaltet wird. Um das zu belegen, wollen Edward und Edwin den Keller untersuchen; dort finden sich bestimmt tonnenweise Eis und Geräte, um all die Effekte in diesem Haus hervorzurufen. Floyd argumentiert, dass dieser Aufwand doch in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zu den Teilnahmegeldern stehen würde. Aber er wird nicht gehört.
Während alle anderen sich ihren Betten zuwenden – es ist mittlerweile weit nach 22:00 Uhr am Abend -, begeben sich die drei Investigatoren in den Keller. Dieser wirkt relativ aufgeräumt und gut sortiert. Während sich Floyd in den verschiedenen Abteilungen ziellos umsieht, widmen sich Edwin und Edward der einzigen Tür, die verschlossen ist.
Als Edward als erster die Tür mit einer Axt aufbrechen will, erlebt er einen stechenden Schmerz im Kopf. Alles um ihn herum verdunkelt sich kurz, und er hört mehrmals ein Stimme in seinem Kopf, die ihm verbietet, durch die Tür zu gehen. Verwirrt legt er die Axt ab und erzählt Edwin, was ihm passiert ist.
Daraufhin will Edwin die Tür aufbrechen, wobei ihm das gleiche widerfährt. Sie vermuten, dass ihnen hier durch das Abendessen irgendetwas eingeflößt wurde, was irgendwie diese Reaktionen auslöst. Daher fordert sie Floyd auf, die Tür einzuschlagen.
Als Floyd die Axt annehmen will, zieht sich seine Hand wie von Geisterhand weg. Er will die Axt nicht aufnehmen. Stattdessen nimmt er Anlauf, um die Tür zu durchbrechen. Und es gelingt ihm sogar. Er stürzt in einen nicht ausgebauten Kellerabschnitt, und Edward und Edwin folgen ihm.
Sie sehen in einer Ecke viel Geröll; über den Haufen wundern sie sich. Aber sie wundern sich noch viel mehr über einen Zimmermannsnagel in einem der stützenden Balken. Denn sie zeigt nach oben, und von seinem Kopf tropfen warme Blutstropfen, die sich auf dem Boden eine kleine Pfütze gebildet haben. Die Investigatoren stellen fest, dass hier keine Leitungen vorhanden sind. Auch klingt der Balken äußerst massiv. Jetzt realisieren sie, dass es hier nicht mit rechten Dingen vor sich gehen kann.

Mit diesen Erlebnissen und Erkenntnissen begeben sich die Investigatoren zu Bett. Doch nachts wird zunächst Edward und kurze Zeit später auch Floyd von weinenden Kinderstimmen geweckt. Sie wecken Edwin und entscheiden sich, zu dritt diesen Stimmen zu folgen. Als sie im Erdgeschoss ankommen, beschließt Floyd, auch Robert hinzuziehen, und geht wieder in das erste Stock. Edwin und Edward dringen derweil bis zum Keller vor, von wo die Stimmen ertönen. Floyd gelingt es, Robert zu wecken, der dann auch das Kindergejammer hört. Sie folgen daher Edwin und Edward, die im Keller Martha entdecken, wie sie mit einer Axt in Richtung des zweiten, nicht ausgebauten Kellerzimmers geht. Sie ist überrascht über das Erscheinen der Investigatoren und irritiert, dass sie eine Axt in den Händen hält. Diese lässt sie umgehend fallen, und sie verlässt den Keller. Nun sind auch Robert und Floyd im Keller. Zu viert treten sie zur Tür zum zweiten Kellerraum, und das Kindergejammer endet. Die Investigatoren zeigen Robert den Nagel, bei dem eine merkwürdige Begeisterung entsteht. Er erklärt, er hätte bei seinem ersten Besuch den Reverend um einen Exorzismus gebeten; dieser hätte aber abgewunken – aber mit diesem Nagel hätte er doch den Beweis, dass hier etwas im Argen ist. Die Investigatoren meinen jedoch, dass vielleicht der Reverend oder das Dorf hier etwas verborgen halten wollen – oder sie wissen vom Geist des Teufels, sodass die Folgen eines Exorzismus nicht absehbar sein würden.

Am nächsten Morgen frühstückt die Reisegesellschaft. Sie sind weitgehend übernächtigt. Sie besprechen sich, was sie erlebt haben und überlegen, was sie tun sollen. Sie wissen nun, dass jedenfalls zwei Geister anwesend sind. Und sie vermuten, dass möglicherweise noch ein dritter anwesend sein könnte – vielleicht Luther, der Sohn des Teufels sein soll? Es wird viel spekuliert. Deshalb regt Paul an, vielleicht mehr herauszufinden. Edwin erklärt, er habe in der Bibliothek des Hauses Bücher und alte Zeitungen gesehen; außerdem befindet sich allerlei Kram auf dem Dachgeschoss. Cecilia meint, sie wollte eh ins Dorf gehen; vielleicht könnte sie dann auch den Reverend ansprechen.

Der Originalbericht ist hier zu finden: http://www.foren.pegasus.de/foren/topic/29109-spielbericht-das-geisterhaus-aus-die-bestie/?p=529467 Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Spielleiters.

 

Cthulhu Quiz

In der Prä-Internet Zeit erstellte ich mal ein Cthulhu Quiz. Würdet ihr die Antworten heute darauf auch noch wissen. So ganz ohne Hilfe des WWW und nur mittels der Romane etc?

  1. Welche Inschrift ziert H.P.Lovecraft’s Grabstein auf dem Swan Point Cemetery in Providence ?
  2. „The Haunter in the Dark“ ist die einzige Erzaehlung Lovecraft’s mit einer Widmung. Wofuer revanchiert er sich hier? Unter welcher Adresse wohnt Robert Blake in Providence?
  3. Welche seiner Geschichten ist als einzige zu Lovecraft’s Lebzeiten in Buchform erschienen?
  4. Unter welchem Titel ist die Geschichte „The Madness out of Time“ letztendlich erschienen?
  5. Von wem stammt die Lieblingsgeschichte Lovecraft’s ueber eine Bootsfahrt zweier junger Maenner auf der Danube?
  6. Welcher Vereinigung trat Lovecraft 1914 bei?
  7. Welche Amateurzeitschrift gab Lovecraft in den Jahren 1915 – 1923 heraus?
  8. Wie lautet der Titel von Lovecrafts allererster professionell publizierter Kurzgeschichte und wann erschien sie?
  9. In The Lurking Fear variiert Lovecraft die Idee einer verborgen lebenden entarteten Zwergenrasse von Arthur Machen. Wie bezeichnete Machen diese Wesen?
  10. Wer lieferte die Idee zu The Whisperer in the Dark?
  11. Was ist lt. Uwe Sommerlad an dem Roman The Secret in the Tomb von Robert Bloch so bemerkenswert?
  12. Wen ernannte Howard Philipps Lovecraft noch zu seinen Lebzeiten zu seinem literarischen Nachlaßverwalter?
  13. In welcher Geschichte Lovecrafts tauchte erstmals der berühmte Satz „Es ist nicht tot, was ewig liegt, bis daß die Zeit den Tod besiegt.“auf?
  14. Wer war Gaspard du Nord?
  15. Farnsworth Wright der Herausgeber der Weird Tales konnte sich nicht entschliessen solche Meisternovellen wie At the Mountains of Madness oder The Shadow out of Time für Weird Tales anzunehmen. Wo und wann erschienen diese Erzählungen später?

Fungus – Pilz des Grauens

Nach der Kurzgeschichte „The Voice in the Night“ von William Hope Hodgson

Tokio im Ausnahmezustand – Sirenen heulen über der Stadt. Die Bevölkerung wird gewarnt, die Wohnungen nicht zu verlassen. Ein paar junge Leute wollen dem Chaos entgehen und machen sich mit einem Segelboot auf Richtung Südpazifik.

Einige Zeit später bleibt in nebliger Nacht der Fischtrawler „Ebirah“ wegen Maschinenschadens liegen. Der junge Matrose, der allein an Deck Wache schiebt, hat ein seltsames Erlebnis: Aus der Nacht tönt eine Stimme – irgendwo im Dunkeln sitzt ein Mann in einem Schlauchboot, der um etwas zu essen bittet. Der Fremde ist ein Schiffbrüchiger mit einem dunklen Geheimnis.

William Hope Hodgson, geboren am 15. November 1877 in Blackmore End/Essex. Neben 22 Fantasy-Romanen und drei Dutzend Schauergeschichten verfasste er einige poetische Werke, die jedoch kaum Anklang fanden. Im Ersten Weltkrieg war er Leutnant der Artillerie und wurde an der Front von einem deutschen Schrapnell zerrissen. Er starb am 17. April 1918 bei Ypern, Belgien. Nach seinem Tod geriet sein Werk fast völlig in Vergessenheit.

Aus dem Englischen von Jörg Buttgereit und Bodo Traber
Mit: Oliver Rohrbeck, Sabine Jaeger, Matthias Bundschuh, Ilona Otto, Norman Matt u. a.
Komposition: André Abshagen
Hörspielbearbeitung und Regie: Jörg Buttgereit und Bodo Traber
(Produktion: WDR 2016)

Das Hörspiel läuft am Fr, 3.11. | 22.33 Uhr auf SWR2. Wer nicht so lange warten will oder kann, greift hier zum Download. Auf 1Live lief es bereits am 17.11.2016.

Cthulhu.eu Domain abzugeben

Ich biete hier als Vermittler die Domain Cthulhu.eu an. Interessenten melden sich  hier in den Kommentaren bzw. über ds Kontaktformular.

Die VHB für die Domain beträgt 999,– Euro und wird spätestens 24 Stunden nach Geldeingang an den Käufer übertragen. Als Vermittler dürfte ich ausreichend vertrauenswürdig sein.

Weiterhin steht zum Verkauf: Cthulhu Alert Idol

Dieses Idol wurde von Andrew Leman erstmals für den Film Call of Cthulhu gefertigt.
Das Alert-Cthulhu-Idol wird von Hand gegossen und nachbearbeitet. Die Statuette wird anschließend vom Künstler von Hand bemalt, um ihm die Wirkung eines von Algen bedeckten Relikts zu geben.

Die Statue ist in einer Holzbox untergebracht die man vorne aufklappen kann. Diese fehlt auf dem Bild. Ein internationaler Versand ist möglich. Versandkosten hier nach Absprache.

Der Hersteller schreibt dazu: Discovered by the intrepid crew of The Emma aboard the ship The Alert, the Alert idol depicts Cthulhu in his glorious foulness. The Alert idol is a replica of the prop used in the HPLHS film The Call of Cthulhu. This idol was sculpted by Andrew Leman for the movie. Each piece is cast in polyeurethane resin and is numbered from a limited edition of 50. True, they are expensive, but each idol is hand-cast, hand-finished, and hand-painted greenish color with pearlescent highlights. Each idol comes in a hand-made wooden shrine box as seen in the movie. This is a beautiful, albeit creepy, collector’s item. As was foretold in ancient prophecies, this idol was very popular and the entire edition has SOLD OUT.

MORE. Height: 10 3/4″ – 27.3cm Width: 7″ – 17.7cm Depth: 6″ -15.2cm Weight: 5lbs. – 2.3kg

Auch hier beträgt der Preis auf VB 999,– Euro.

In beiden Fällen habe ich einen gewissen Verhandlungsspielraum und bin befugt den Verkauf abzuwickeln.