Pyramiden mitten in Europa?

Durch Zufall bin ich heute auf ein interessantes Thema gestoßen: die Wissenschaft streitet darüber, ob man in Bosnien, mitten in Europa, tatsächlich eine Reihe von Pyramiden entdeckt habe!

Ein merkwürdig gleichmäßig geformter Berg nahe des Ortes Visoko erinnert von der Form her tatsächlich an eine Pyramide und Ausgrabungen unter anderem mit Hilfe der Bundeswehr haben auch Erstaunliches zu Tage gefördert: stufenartige Absätze, einen belüfteten Tunnel mit gravierten Steinen und sogar eine Kante der Pyramide.

Ob es sich dabei tatsächlich um eine archäologische Sensation handelt oder nur geschickte Manipulation, um Touristen anzuziehen, wird offenbar in Fachkreisen heiß diskutiert. Für cthuloide Anregungen reicht das im Internet verfügbare Material aber sicherlich aus.

Wer erbaute diese Pyramiden? Was wird man noch zu Tage fördern? Gibt es mehrere davon? Jeder sollte sich mit den hier angegebenen Links selber ein Bild machen, ich denke Inspiration findet man dabei als Spielleiter genug.

Die Bosnischen Pyramiden in der Wikipedia
Ein Artikel der Bundeswehr mit Fotos

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Das wahre Psycho-Haus

Ed Gein war die Inspiration für Robert Blochs Psycho und Tobe Hoopers Texas Chainsaw Masscare und hier gibt es einige Bilder von seinem Haus zu sehen. Wer ist Ed Gain? Nun die ersten Zeilen von Wikipedia sprechen Bände:

Edward Theodore Gein, genannt Ed Gein (* 27. August 1906 in La Crosse, Wisconsin; † 26. Juli 1984 in Waupun, Wisconsin) alias Plainfield Ghoul war ein Mörder, der mindestens zwei Frauen umbrachte, Gräber schändete und sich aus Leichenteilen Kleidungsstücke, vier Sitzbezüge für Korbsessel und neun Gesichtsmasken aus getrockneter Haut fertigte.

Und wer schon immer mal etwas exklusives für seine heimische Wand suchte, kann diese Bilder von Life nun kaufen. Hübsch, oder? :-}

Die Krankheit die nicht sein darf

Krankheiten sind etwas Universelles. So unterschiedlich Menschen auf aller Welt sein mögen, ihre Körper funktionieren doch alle gleich, und daher ist ein jeder – von einigen jeweiligen Ausnahmen von Resistenzen und Immunitäten abgesehen – auch vor der Krankheit gleich. Die moderne westliche Medizin stützt sich auf diese Annahme, um überhaupt funktionieren zu können.

Doch wenn es an das für den Mythosforscher immer besonders interessante Feld der psychischen Erkrankungen geht, beginnt diese Säule ins Wanken zu geraten. Zwar verweisen wir mit Stolz darauf, die biochemischen Prozesse des Hirns zu enträtseln, welche unser Gefühlsleben bestimmen, und so auch diese Sphäre des Menschen im Geiste der Wissenschaft gezähmt zu haben – aber noch immer kratzt ein kleiner, bösartiger und unerklärbarer Dämon an dieser schützenden Hülle:

Das Phänomen der „Kulturgebundenen Syndrome“.

Als kulturgebundenes Syndrom (engl. Culture-bound syndrome, kurz CBS) werden in der Medizin und Anthropologie psychische oder somatische Symptome bezeichnet, die auf eine bestimmte Gesellschaft oder Kultur beschränkt sind. Biochemische Ursachen oder Organveränderungen sind dabei nicht nachweisbar. In anderen Kulturen ist das Krankheitsbild unbekannt.

Die Bandbreite an Symptomen ist dabei sehr vielfältig und umfasst sowohl Verhaltensstörungen als auch beeinträchtige Körperfunktionen. Ob nun die vom „Bösen Blick“ getroffenen unter grundlosen Weinkrämpfen, Schlafstörungen oder Erbrechen leiden, Inuit sich in „Arktischer Hysterie“ nackt im Schnee wälzen, eigentlich friedliche malaysische Männer ohne erkennbaren Anlass in einen mordenden „Amok“ verfallen, oder die vom „Windigo“ besessenen Algonquin-Indianer sich von ihren Stammesmitgliedern töten lassen, ehe sie dem unstillbaren Hunger nach Menschenfleisch nachgeben müssen – es handelt sich um real „funktionierende“ Krankheiten, deren Ursachen die Schulmedizin nicht finden kann und die nur innerhalb ganz bestimmter Kulturkreise auftreten.

Dieser Link zu der „University of Minnesota Duluth“ ist eine gute Ausgangsbasis für eure eigenen Nachforschungen über das faszinierende Phänomen der Kulturgebundene Syndrome. Und wer weiß – vielleicht findet ihr ja, statt euch für Aberglaube oder Medizin zu entscheiden, eine dritte, noch viel unaussprechlichere Erklärung für diese Vorfälle?

Bleibt gesund!

Ich und Pjotr Bakunin

Ich hab versprochen mich wieder ein wenig mehr dem Cthulhu Blog zu widmen was ich hiermit auch mache. In seinem Blog hat Pjotr Bakunin darauf hingewiesen das er den Chulhu Con besuchen wird.

Am gestrigen Tag hat es sich ergeben das ich mit Macthulhu & Freund sowie MKultra die benachbarten Dörfer abgefahren hab. Dabei ist mir auch ein blauer Opel GT aufgefallen, der ganz in der Nähe der Burg geparkt hat. Ich hab mir nichts dabei gedacht, bis mich dann jemand beim Abendessen angesprochen hat, das mich Pjotr gerne sprechen möchte. Erst hab ich das für einen Scherz gehalten, aber im Laufe der Nacht hat sich herausgestellt das P. B. wirklich und real existiert. Es war wohl gegen 1:00 Uhr morgens als ich mich zu ein paar Rauchern nach draussen gesellt habe. Nicht im Hof, sondern hinten beim Gewölbekeller. Nebel ist aufgezogen und hat einen großen Teil des Tals bedeckt. Ich lehne also gerade an der Mauer, da spricht mich jemand mit unverkennbar russischem Akzent an und stellt sich als Pjotr Bakunin vor. Klar hier kann sich jemand einen Scherz mit mir erlauben, aber einige Dinge die sich im späteren Verlauf des Gespräches ereignet haben, lassen mich nicht daran zweifeln, das ich mit dem echten Pjotr gesprochen habe. Sehen konnte ich ihn nicht, nur soviel, er ist eher klein von Statur und war in einen dunklen Anzug gekleidet. Das Haar modisch nach hinten gegeelt, die Augen hinter einer dunklen Sonnenbrille verborgen, was ich persönlich theatralisch finde, weil es zu dem Zeitpunkt absolut stockdunkel war.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nur sagen, behaltet it happens now im Auge, da draussen ereignen sich gerade große Dinge.

Arte-Themenabend: Geschichte(n) der Prohibition

Schon jetzt ein Arte-Programmtipp für alle 20er Jahre-Interessierten: Gangster, Säufer, Suffragetten – Geschichte(n) der Prohibition.

Arte hat immer wieder ein sehr gutes Programm zu bieten. Es gibt immer mal wieder spannende Themenabende (neulich Steve McQueen [gezeigt wurde Papillon + Doku über McQueen & seine Filme], im letzten Jahr Werwölfe [mit An American Werewolf in London + eine Doku über „echte“ Werwölfe] und die Vampir Reihe mit dem Hammer-Film – das Filmstudio, nicht das Werkzeug – Dracula) und das einschalten lohnt sich, vor allem da es keine nervige Werbung gibt! Am Mittwoch, dem 8. Juli, um 21:00 Uhr kommt oben erwähnte Doku. Hier die Beschreibung von der Arte-Webpage:

Im Januar 1920 tritt in den USA ein Gesetz in Kraft, das die Herstellung und den Vertrieb von Alkohol unter Strafe stellt. 14 Jahre lang herrscht Prohibition, es gilt ein Alkoholverbot im ganzen Land. Zahlreiche Gangster, an ihrer Spitze Al Capone, wittern im illegalen Verkauf von Alkohol ein Riesengeschäft – und sie behalten recht. Der Dokumentarfilm rekonstruiert, wie es zum Prohibitionsgesetz kam und warum es letztlich scheitern musste.

Al Capone, einer der reichsten und mächtigsten Gangster seiner Zeit, verdankt seine Karriere einem Gesetz, das am 16. Januar 1920 als 18. Zusatz zur amerikanischen Verfassung in Kraft tritt, bekannt als das Gesetz zur Prohibition. Dieses Gesetz verbietet landesweit die Herstellung und den Vertrieb von Alkohol. Al Capone setzt sich an die Spitze derjenigen, die dieses Gesetz mit Korruption und Gewalt unterlaufen.
Die Geschichte der Prohibition beginnt bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Überwiegend christliche Organisationen verbreiten ihre Vision von einem sauberen und alkoholfreien Amerika. Sie sehen die Wurzel allen gesellschaftlichen Übels im Alkohol. Frances Willard wird als Präsidentin der „Woman’s Christian Temperance Union“ zur weiblichen Galionsfigur der Bewegung. Langfristig hat sie mit dem Frauenwahlrecht und der großen Politik in Washington höhere Ziele. Das Alkoholverbot soll der erste Schritt sein.
Doch der schönen Vision steht eine brutale Realität gegenüber. Als das Gesetz 1920 in Kraft tritt, öffnet es dem Verbrechen Tür und Tor. Wer weiter an seinen Trinkgewohnheiten festhält, wird automatisch kriminalisiert. Mehr oder weniger verborgen blühen Herstellung und Schmuggel von Alkoholika, in Großstädten schießen Zehntausende „Flüsterkneipen“ aus dem Boden. Das organisierte Verbrechen expandiert. Mit der Prohibition gerät ein riesiger Markt in die Illegalität und beschert den Gangstern eine neue Einnahmequelle. Korruption und Gewalt sind fast 14 Jahre lang an der Tagesordnung, die Prohibition erweist sich als explosives Fass.
„Gangster, Säufer, Suffragetten“ erzählt Geschichte und Geschichten der Prohibition anhand historischer Filmdokumente und Aussagen von Experten.